Donnerstag, 19. November 2015

[MiniRezension] Scheißleben von Manuela Inusa



Autorin: Manuela Inusa
  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 441 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 200 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 3 (15. Mai 2012)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0083JD4LW

Inhalt laut Amazon: "Mein Name ist Stacey, ich bin 17, dick, hässlich und schwarz.
Eigentlich bin ich 'n Mischlingskind, also weder schwarz noch weiß, was die Sache auch nicht einfacher macht. Nie hab ich mich irgendwo dazugehörig gefühlt, niemals geborgen. Mein ganzes Leben ist 'ne einzige Katastrophe. Ich hasse es. Ich wünschte, ich wär niemals geboren."

Stacey wächst im Hamburger Plattenbau auf, bei ihrer Mutter, die sie nicht ausstehen kann. Die Schule schafft sie nicht, Jungs interessieren sich nicht für sie und ihren Dad hat sie nie kennengelernt. Doch eines Tages findet sie einen Zettel mit seiner Adresse in Atlanta und gleichzeitig neuen Lebensmut. Stacey hat nur noch ein Ziel: Nach Amerika zu kommen und sich auf die Suche zu machen nach ihrem Dad, ihren Wurzeln und nach sich selbst...


Meine Meinung: Stacey ein junges Mischlingsmädchen wohnt im Hamburger Plattenbauvirtel und wächst dort bei ihrer Alkoholkranken Mutter auf und das ohne Vater. Eines Tages findet sie in der Schublade von ihrer Mutter hinweiße die zu ihrem Vater führen könnten. Er lebt in den USA-Atlanta um genau zu sein. Jetzt hat Stacey ein großes Ziel vor Augen. Nach Atlanta zu reisen um ihren Dad zu finden. Wird sie dies auch schaffen?

Eine wunderbare und sehr emotionale Geschichte ist der Autorin hier mit ihrem damaligen Debütroman sehr gut gelungen.

Stacey ein 17 jähriges Mädchen ist auf der Suche nach ihren Wurzeln und reist in die USA um dort in Atlanta ihren Dad zu finden. Sie hat nie Liebe und Zuneigung erfahren, denn dazu ist ihre Mutter leider nicht in der Lage. Stacey findet sich fett und hässlich und weil sie ein Mischlingskind ist (Mutter ist weiß und der Vater schwarz) fühlt sie sich niergends dazu gehörig. Auf die Schule hat sie schon längst keine Lust mehr.
Ich habe mit Stacey gelacht, gehofft, geweint und gebangt. Auch hätte ich sie manchmal durch durchschütteln können, weil sie so furchtbar Naiv war. Aber ich glaube mir wäre dies im selben Alter damals wohl auch passiert.

Manuela Inusa hat wunderbare Charaktere erschaffen und ich muss sagen, eine solche Mutter wie Stacey sie hat oder hatte, wünscht man echt niemanden. Bei ihr konnte ich nur die Augen verdrehen und war froh, als ich von dieser keifenden Wachtel nichts mehr in der Geschichte lesen musste.

Die Geschichte wird aus Staceys Sicht erzählt und das ganze in Tagebuchform. Die Kapitel sind demnach also recht kurz und knapp gehalten, aber dies stört beim lesen nicht im geringsten.

Als Stacey dann in die USA reisen kann, freute ich mich richtig auf das, was sie alles erleben wird und fieberte direkt mit auf der Suche nach ihrem Dad. Ob sie ihn nun gefunden hat, verrate ich nicht, vielleicht möchte jemand diese tolle Geschichte selber noch lesen um Stacey kennen zulernen.

Fazit: Wer Stacey auf der suche nach ihren Wuzeln begleiten möchte und viel Emotionen dabei versprühen will, ist hier zu 100% sicher. Eine Geschichte die unbedingt gelesen, erzählt und gelebt werden möchte.


Meine Bewertung: 

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