Sonntag, 2. August 2015

[MiniRezension] Das Pestkind von Nicole Steyer



Autorin: Nicole Steyer
Taschenbuch: 592 Seiten
Verlag: Knaur TB (3. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426514397
ISBN-13: 978-3426514399
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 4 x 19 cm

Inhalt laut Amazon: Rosenheim zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges: 
Die junge Marianne lebt und arbeitet in der Brauerei, die von der Witwe Hedwig Thaler geführt wird. Die alte Frau, die nur einem einzigen Sohn das Leben schenken konnte, hat Marianne bei sich aufgenommen und aufgezogen. Doch das Mädchen hat von ihr nur böse Worte und Ungerechtigkeiten empfangen. Einzig der Abt des Klosters begegnet Marianne freundlich und nimmt sie vor den Anfeindungen der Leute in Schutz. Denn als Überlebende der Pest gilt sie fast als so etwas wie eine Hexe. Doch dann liegt eines Tages Hedwig Thaler erschlagen auf dem Hof – und nur Marianne ahnt, wer der Mörder ist … 

Meine Meinung: Marianne eine junges Mädel hat die Pest überlebt und lebt und arbeitet nun in der Brauerei von der Witwe Hedwig Thaler. Diese hat aber für ihre Ziehtochter leider nichts übrig und überschüttet diese nur mit bösen Worten und Ungerechtigkeiten.
Trost und Schutz findet Marianne im Abt eines Klosters, denn diese schützen die junge Marianne die von allen als Hexe angefeindet wird, da sie als Kind die Pest überlebte. Wird Marianne je ein normales und ruhiges Leben führen können oder ist sie für immer Gebranntmarkt?

Interessante und gute Geschichte, grade rund um das Thema Pest. 
Der Schreibstil ist doch recht stockend und ich konnte das Buch nicht so flüssig lesen, wie es ich es sonst gewöhnt war. Auch konnte ich nicht 100% in die Geschichte eintauchen.
Die Protagonistin Marianne war auch nicht wirklich meins, sie war mir in diesem buch viel zu sehr am heulen gewesen. Gut die Zeit damals war hart und schlimm, aber man kann es ja auch übertreiben mit dem ganzen.

Die restlichen Figuren in diesem Roman bleiben eher Farblos und konnten mich leider auch nicht mitreisen und die Geschichte positiv wenden.

Es kam keine spannenden Wendungen in diesem Roman und die Geschichte plätscherte nur so vor sich hin. An manchen Stellen wirkte alles so unendlich langgezogen und langatmig geschrieben, so das ich zweimal kurz vorm Abbruch stand.
Ab und zu zog die Autorin wieder etwas an und es wurde spannender, grade um den Mord um die Witwe Hedwig Thaler.

Fazit: Nette Unterhaltung gibt es hier schon und wer das Genre Historie mag oder die Bücher der Autorin liebt, der wird auch dieses Buch mögen. Für mich selber wars leider nichts, schade.


Meine Bewertung: 

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