Montag, 13. April 2015

[Rezension] Ein totes Leben von Dominik Seiberth



Autor: Dominik Seiberth
Broschiert: 298 Seiten
Verlag: bookshouse (17. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 996352799X
ISBN-13: 978-9963527991
Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 2,5 x 19 cm

Mein Dank geht an den Autor, der mir ein Exemplar zur Verfügung stellte

Inhalt laut Amazon: Ein Unbekannter, der Kinder aus ihren Betten entführt. Ein Kommissar, der den Halt im Leben verloren hat. Ein Fall, in dem jede Entscheidung ein Leben kosten kann. Das spurlose Verschwinden eines kleinen Jungen, dessen Schicksal nie aufgeklärt werden konnte, hat Hauptkommissar Jonathan Weitzäcker in tiefe Depressionen gestürzt. Nach zwölf Monaten wieder für diensttauglich erklärt, kehrt er in seinen Beruf zurück. Kurz darauf verschwindet ein weiterer Junge unter nahezu identischen Umständen. Jonathan Weitzäcker nimmt den Kampf gegen die Zeit und seine Krankheit auf – und gegen einen Täter, der mehr als nur ein Leben zerstört ...

Meine Meinung: Hauptkommissar Jonathan Weitzäcker wird zu einem Fall berufen, ein Kind wurde aus seinem Bett entführt. Der Fall hat große Ähnlichkeit mit einem früheren Fall, der den Hauptkommissar damals in eine tiefe Depression hat sinken lassen. Nun aber ist er wieder diensttauglich und nimmt sich den Fall an. Er kämpft gegen die Krankheit und ist auf der suche nach dem Unbekannten. Wird er diesen schnappen oder zerbricht er erneut? Wenn ihr dies nun herausfinden wollt, dann schnappt euch diesen Thriller und findet es selbst heraus.

Ein wunderbar spannender Thriller mit sehr vielen Hochs & Tiefs ist hier dem Autor prima gelungen. Der Schreibstil ist fesselnd, packend und spannend zu gleich. Man fiebert mit den Charakteren mit und möchte gerne wissen was mit dem kleinen Jungen passiert ist und wer ihn aus seinem Bettchen entführt hat.
Jonathan Weitzäcker stellt das Umfeld der Familie auf den Kopf und schon sehr bald gibt eines einige Verdächtige. Es kommt noch zu ein paar dramatischen Szenen und am Ende gibt es auch zwei Tote. Also lesen lohnt sich auf jeden Fall.

Die guten Beschreibungen der Örtlichkeiten und der ganzen Personen, machen diesen Thriller sehr lesenswert. Man fühlt sich irgendwie live dabei im geschehen. 
Dem Autor ist es gut klasse gelungen den Leser eine lange Zeit zappeln zu lassen, wer als wahrer Täter in Frage kommen könnte. Hatte man einen kleinen Verdacht, wurde man gekonnt auf eine andere Spur gebracht und tappte so des öfteren im dunkeln.

Sehr emotional das ganze. Ich habe mit der Familie mit gelittenen, gehofft und gebangt.
Eigentlich möchte ich jetzt auch nicht mehr dazu schreiben, denn sonst würde ich wohl zu viel verraten. Lasst euch auf jeden Fall auf diesen Thriller ein.

Fazit: Dominik Seiberth ist es gut gelungen die Leser ganz nahe an die menschlichen Abgründe heranzuführen. Klare Leseempfehlung von mir.

Meine Bewertung: 

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