Dienstag, 9. Dezember 2014

[MiniRezension] Kirschblütentage von Nancy Salchow




Autorin: Nancy Salchow
Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Knaur TB (3. November 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426515032
ISBN-13: 978-3426515037

Ein großes Dankeschön geht an den Knaur Verlag, der mir ein Exemplar zur Verfügung stellte.

Inhalt laut Amazon: Eine Plastikrose mit einer Uhr in der Mitte, ein Teelichthalter aus grünem Glas, ein altes Buch – drei von vielen Dingen, die die zerstrittenen Eltern Jasmin und Vincent und ihre heftig pubertierenden Kinder plötzlich überall im Haus finden. Gegenstände, die Erinnerungen wecken an die unbeschwerte Anfangszeit ihrer Ehe. Aber diese Funde sind kein Zufall. Sorgfältig hat Emilia, die kürzlich verstorbene Großmutter, in ihren letzten Tagen diese Spuren gelegt. In der Hoffnung, ihre auseinanderbrechende Familie wieder zusammenführen zu können. Doch ist der Zauber der Erinnerung stark genug?

Meine Meinung: Emilia verteilt kurz vor ihrem Tod im Haus ihrer Familie lauter kleine Erinnerungsstücke, diese soll die zerrüttelte Familie wieder zusammenführen. Die Eltern Jasmin und Vincent sind zerstritten und die Kinder stecken in der Pupertät. Also alles nicht so ganz einfach wie gedacht. Wird Emilia es gelingen ihre Familie nach Tode noch zusammen führen zu können? 

Eine wundervolle Idee wie ich zu Beginn dachte. Leider fehlte mir der Romantische Teil dieser Geschichte sehr und auch ich hatte mir etwas völlig anderes unter diesem Titel vorgestellt. 

Leider fehlten mir die etwas tiefgründigeren Gespräche der Einzelnen Familienmitglieder, diese waren für meinen Geschmack etwas zu oberflächlich geraten.
Ansonsten ist die Geschichte schön, der Schreibstil gleichmäßig und flüssig, ich hatte wunderbare Lesemomente gehabt und langweilte mich keine Sekunde.

Die Geschichte wird immer aus anderen Sichtweisen der Familienmitglieder erzählt und so können wir zusammen auf glückliche Momente der Familie zusammen zurück blicken, was aber dem guten Lesefluss in keinem Fall stört. So lernen wir alle etwas besser kennen. Die Eltern Jasmin und Vincent die ziemlich zerstritten sind und schon kurz vor der Trennung stehen und wir lernen die Kinder Kea und ihren Bruder Philipp kennen. 

Die Autorin schreibt hier über was wichtig ist im Leben, über Verluste, den Schmerz und natürlich die Liebe.

Das Cover ist sehr schön gestaltet mit einem Hauch von Vintage was man auf dem Bild sehen kann, ich mag sowas voll gerne und lädt direkt zum träumen ein. 

Trotz der oben genannten kritischen Punkte konnte ich mich in die Geschichte fallen lassen und wurde berührt auch grade um Vincents Schwägerin Charlotte die das Liebste im Leben verloren hatte und die ständigen Spannungskonflikte mit Vincent. Nach einer Zeit kommt man als Leser dann dahinter das was schlimmeres vorgefallen sein muss. aber das möchte ich euch jetzt nicht verraten, denn ihr sollt das Buch noch selber lesen.

Fazit: Ein durchaus gut unterhaltsamer Roman den man gerne gelesen haben sollte mit einem tollen Zitat mit dabei "Was wäre das Leben ohne den Glauben, dass am Ende alles gut wird?" 

Meine Bewertung: 

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