Mittwoch, 4. Dezember 2013

[MiniRezension] Dicker als Blut von Katja Kleiber



Autorin: Katja Kleiber
  • Broschiert: 256 Seiten
  • Verlag: Leinpfad Verlag; Auflage: 1. Aufl. (25. September 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3942291592

Inhalt laut Amazon: Der angesehene Frankfurter Rechtsanwalt Hans Jochen Ebert wird in seiner schicken Westend-Kanzlei erstochen. Seine Tochter Verena beauftragt ausgerechnet die Ex-Punkerin und Privatdetektivin Sandy mit der Suche nach den Tätern. Denn für Verena steht felsenfest, dass Hausbesetzer ihren Vater auf dem Gewissen haben, schließlich hat er diese aus einer Wohnung rausgeklagt. Sandy ist daher genau die richtige Frau für diesen Einsatz. Sie ermittelt dort, wo die Polizei keinen Zugang hat: auf Punkkonzerten, beim Bier in Hinterhof-Kneipen oder als Undercover-Putzfrau. Doch muss erst ein zweiter Mensch sterben, bevor sie erkennt, worum es bei diesem Fall wirklich geht. Nämlich um illegale Adoptionen: Der Rechtsanwalt Hans Jochen Ebert arbeitete mit einem Gynäkologen zusammen, der seinen Patientinnen mit UKW (unerfülltem Kinderwunsch) Babys aus Afrika vermittelt. Das geht so lange gut, bis sich ein afrikanischer Vater nach Deutschland aufmacht, um seine kleine Tochter zurückzuholen. Der Krimi von Katja Kleiber zeigt die Bankenstadt Frankfurt von ihren unbekannten Seiten.

Meine Meinung: Die Ex-Punkerin und Privatdetektivin Sandy wird zu einem Mordfall gerufen. Der angesehene Frankfurter Anwalt Hans-Jochen Ebert wurde erstochen in seiner Westend Kanzlei aufgefunden. Für die Tochter des Ermordeten steht von Anfang an fest, das es nur welche aus der Hausbesetzer Szene sein können, denn diese hat ihr Vater erst vor kurzem aus dem Haus geklagt. Sie erhofft sich von Sandy einen schnelleren Ermittlungserfolg, als die Polizei ihn bringen kann. Denn Sandy kann da ermitteln wo die Polizei keinen Zugang hat: Punkkonzerte oder bei Bier in Hinterhof Kneipen.
Doch dann passiert ein zweiter Mord. Wird es noch weitere Morde geben? Und was hatte der Frankfurter Anwalt noch so auf dem Kerbholz? Das dürft ihr nun selber "ermitteln" indem ihr dem spannenden Krimi eine Chance gebt und ihn lest.

Die Autorin Katja Kleiber schaffte hier einen super spannenden & unterhaltsamen Krimi zu schaffen.

Der erfährt man in dem Buch ein wenig über die ganzen Charaktere die auftauchen, was ich echt sehr schade finde, gern hätte ich mehr über Sandy & Freya erfahren zu ihrer aktiven Punker & Hausbesetzerzeit. Was einen kleinen Punktabzug bedeutet.

Ansonsten ist der Schreibstil flott gehalten was einen das Buch sehr schnell weg lesen lässt.

Die Geschichte war auch von Anfang an spannend gehalten und die Autorin schaffte es immer wieder mich zu verwirren, wenn ich grade einem anderem Täter auf der Spur war und es dieser dann doch nicht war. Grade als ein weiterer Mord passierte der alles in ein anderes Licht rückte. Die Auflösung des Rätsel wird recht spät dann klar und der eigentliche Täter wird erst noch auf ein paar Seiten später bekannt gegeben. Aber das macht das ganze nicht weniger spannend, ganz im Gegenteil.

Wer Regionalkrimis mag, wird diesen mit Sicherheit auch mögen, da bin ich mir sicher.


Meine Bewertung: 

1 Kommentar:

  1. Der Krimi ist gut aufgebaut, die Spannung steigt stetig an und wie schon in der Rezi gesagt, gibt es die Auflösung erst am Schluss. Interessant ist auch die Ermittlerin, eine ehemalige Punkerin, die man sofort mag.

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