Dienstag, 22. Oktober 2013

[Rezension] Leuchte von Tanja Bruske



Autorin: Tanja Bruske
  • Broschiert: 280 Seiten
  • Verlag: Mainbook; Auflage: 1 (3. September 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3944124030

Inhalt laut Amazon: Nach einem Autounfall stolpert die Studentin Lisa im nächtlichen Marköbler Wald über eine Frauenleiche und landet unsanft in einem Brunnenschacht. Sie erwacht im Hause des attraktiven Arztes Jonas Faust und im Marköbel des Jahres 1792. Verzweifelt versucht sie herauszufinden, was geschehen ist: Wie ist es zu der unfreiwilligen Zeitreise gekommen? Wer hat die junge Jüdin Katharina Katz ermordet? Des Rätsels Lösung scheint in der Legende um die geheimnisvolle Marköbler Leuchte zu liegen. Auch Faust, dem Lisa fortan als Magd dient, scheint einiges zu verbergen zu haben. Zudem wird dem mutmaßlichen Mörder der Prozess unter Androhung der Folter gemacht und die französischen Soldaten fallen über das Kinzigtal her - die Stunde des tapferen Schultheißen Johannes Mörschel rückt immer näher. Lisa verfolgt staunend die historischen Ereignisse, doch wird sich wirklich alles so entwickeln, wie sie es aus den Geschichtsbüchern zu kennen glaubt?

Meine Meinung: Die junge Lisa hat einen Autounfall und stolpert nach diesem völlig unter schock stehend durch den Wald und plötzlich wird alles ganz nebelig und daraufhin sieht sie ein Licht und läuft darauf zu bis sie dann über etwas stolpert und was da am Boden liegt ist ein totes junges Mädchen. Lisa bekommt Angst und fällt wenig später hin und verletzt sich. Als sie wenige Stunden später erwacht, ist sie nicht Zuhause, nein. Aber auch das Krankenhaus wo sie sich erst vermutet sieht anders aus. Irgendwie sieht hier alles plötzlich so komisch und anders aus und dann merkt sie das sie im Jahr 1792 gelandet ist. doch wie kann das passiert sein? Lisa stellt sich auf einen längeren Aufenthalt in der Vergangenheit ein und dient dem jungen Arzt Jonas Faust fort an als Magd. 
Wird sie das Geheimnis um die Frauenleiche und den Marköbler Frauenmörder lüften und wieder zurück in ihr Jahr kommen? Wenn ihr das nun raus finden möchtet, dann holt euch diesen spannenden historischen mystery Krmi aus dem Kinzigtal.

Dies war mein erster Roman, welchen  ich von der Autorin gelesen hatte und es wird mit Sicherheit auch nicht der letzte sein den ich lesen werde, das steht fest. Ich wurde über den Roman "Leuchte" durch eine Lesung der Autorin so richtig neugierig auf die spannende und abenteuerreiche Geschichte gemacht.

Ein Krimi hier aus meiner Ecke im Kinzigtal (Beginn dieser Geschichte, ist Gelnhausen wo eine historische Stadtführung statt fand), das gibt es nicht jeden Tag, also war ich sehr gespannt auf die Geschichte und weil ich Zeitreisen eh ganz toll finde (seit Zurück in die Zukunft) und sehr mag, stürzte ich mich voller Vorfreude auf diesen Roman und wurde nicht eine Seite lang enttäuscht. 

Die Autorin schafft es von der ersten Seite an ihre Leser in den Bann dieser Geschichte zu ziehen und lässt diese auch nicht mehr los, denn man möchte ja immer und immer wieder erfahren wie es mit der jungen Lisa im Jahr 1792 weiter geht und was sie alles aufregendes in der Vergangenheit erlebt und ob es ihr tatsächlich gelingt wieder in ihr Heimtjahr zurück zu kehren und auch was es mit dem Frauenmörder auf sich hat, der in der Geschichte sein Unwesen treibt.
Der Schreibstil ist locker und flüssig und lässt einen das Buch recht schnell weg lesen.

Die Protagonisten kommen alle sehr sympatisch und authentisch rüber und man schließt sie schnell ins Herz, so waren Lisa & Dr. Faust gleich meine Lieblinge gewesen, welche ich sehr gern durch ihren Alltag im Jahr 1792 begleitet hatte. So erfuhr man was aus den Tätigkeiten eines Medicus wie er seine Patienten von ihrem Leid versuchte zu befreien, was ihm auch zum größten Teil gelang. 
Lisa natürlich als Gehilfin immer an seiner Seite.

Ein absolut spannender mystery Krimi den ich euch sehr gerne empfehle, lesen lohnt sich auf jeden Fall, wer eine kleine Zeitreise unternehmen möchte.


Meine Bewertung: 

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