Donnerstag, 22. August 2013

[Rezension] Unter Haien von Nele Neuhaus



Autorin: Nele Neuhaus
  • Taschenbuch: 672 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (9. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548284795

Inhalt laut Amazon: New York, 1998: Die junge Investmentbankerin Alex Sontheim ist durch harte Arbeit und Zielstrebigkeit dort angekommen, wo sie immer hinwollte: ganz oben. Als sie den milliardenschweren Geschäftsmann Sergio Vitali kennenlernt, beginnt eine heiße Affäre. Alex genießt es, am Leben der wirklich Mächtigen teilzuhaben und gibt zunächst nichts auf die Stimmen, die sie vor Vitali warnen. Doch dann bringt eine ungeheuerliche Entdeckung Alex in tödliche Gefahr.

Meine Meinung: Die junge Alex Sontheim lebt in New York und ist der Star von M&A wo der aufstrebenden Investmentbank LMI ein Coup gelingt. Sie verpflichten Alex Sontheim für ihr Unternehmen. Bei Alex läuft es als beruflich sehr gut und auch privat kann sie sich nicht beklagen. Sie lernt den Milliarden schweren Geschäftsmann Sergio Vitali kennen. Obwohl sie mehrfach vor ihm gewarnt wird, ist die Anziehung natürlich viel stärker und Alex wird dann seine Geliebte. Sergio bietet ihr viel Luxus, Macht und die Liebe. Aber dann erfährt Alex zufälligerweise, dass Sergio einen Mord in Auftrag gegeben hat. Hat die Liebe noch eine Chance oder wird Alex hier in tiefe dunkle Geheimnisse/Machenschaften gezogen?

Ich muss ja sagen, ich liebe die Taunus Krimis & die Jugendbücher der Autorin total und habe mich sehr gefreut als ich nun endlich ihr "Erstlingswerk" Unter Haien lesen dufte. Leider hat mich das Buch ziemlich enttäuscht. Vielleicht muss ich auch dazu sagen das ich mich arg schwer mit dem Thema Investment Banking, Wallstreet usw tue. Es sprang leider der berühmte Funke den ich bei ihren anderen Werken immer hatte, nicht bei mir über.

Nach einer ganzen langen Weile baut sich eine kleine Spannung in dem Buch auf, welche leider nicht lange gehalten werden kann. 
Auch persönlich ist mir das Buch zu langatmig geworden und es kommt viel zu viel Gewalt vor, was mir als ruhiger Mensch von daher nicht so gefällt.

Die ständigen Wiederholungen, sind reine Seitenschinderei, weniger wäre hier absolut mehr gewesen. Leider ist mir persönlich die Story etwas zu unglaubwürdig geraten. Zum Beispiel: Es werden so viele Menschen ermordet, ohne das jetzt mal ein Täter gefasst wird. Ein Zeuge wiederum wird von einem Dutzend FBI-Leuten bewacht und wird leider trotzdem dann zum Opfer und wird ermordet. Der Täter kann natürlich unerkannt entkommen. Richtige Polizeiliche Ermittlungen wie wir sie aus den Taunus Krimis kennen, gibt es hier scheinbar nicht.

Leider hat mich dieses Buch nicht ganz überzeugt, aber da ich die anderen Bücher von ihr sehr liebe, empfehle ich euch trotzdem das Buch hier sehr gerne. Denn es könnte ja sein, das es jemandem mehr gefällt als mir. 



Meine Bewertung: 

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