Donnerstag, 15. November 2012

[Rezension] Ehebrecher & andere Unschuldslämmer von Kerstin Gier



Autorin: Kerstin Gier
Broschiert: 336 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 1., Aufl. (14. Oktober 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404269128

Inhalt laut amazon: Als die schwangere Studentin Louisa nach dem Tod ihres Vaters von der Stadt zurück zu ihrer Mutter zieht, ist sie fest davon überzeugt, daß sie in der ländlichen Idylle versauern wird. Doch schon bald stellt sie fest, dass es in ihrer Heimatgemeinde schlimmer zugeht als einst in Sodom und Gomorrha. Das ist vor allem die Schuld des frisch geschiedenen Pfarrers, der sich nicht nur um das Seelenheil, sondern auch um das körperliche Wohl seiner weiblichen Schäfchen bemüht und somit aus frommen Unschuldslämmern reißende Hyänen macht. Um sich den attraktiven Junggesellen zu angeln, greifen die Damen tief in die weibliche Trickkiste. Ein gnadenloses Spiel aus Lügen, Listen sowie kleineren und größeren Verbrechen beginnt. Als Louisa merkt, dass sogar ihre eigene Mutter darin verwickelt ist, stürzt auch sie sich Hals über Kopf in das Intrigenspiel ...

Meine Meinung: Die Hauptperson in diesem Buch ist die schwangere Louisa die nach dem frühen Tod ihres Vaters zu ihrer Mutter nach Jahnsberg ins ländliche zieht. Um ihr natürlich bei zu stehen, doch dies macht neben Louisa auch der attraktive frisch geschiedene junge Pfarrer. Zu Beginn noch der rührende Seelentröster, der bald schon auf erste Tuchfühlung gehen wird.
In weiteren Abschnitten des Buches tauchen noch Amelie (die Mutter von Louisa & aktuell frische Witwe), Carola die verzweifelt versucht schwanger zu werden & Irmi (ihr Mann sitzt wegen MS an den Rollstuhl gefesselt) auf mit ihren ganz eigenen kleinen Geschichten, Sorgen & Nöten. Außerdem lernt Louisa unterwegs noch Gilbert kennen, der zu erst auch ein kleines Geheimnis vor ihr hat.
Natürlich tauchen bei den 4 Frauen auch immer wieder anoyme briefe auf, das sie nicht das einzigste Schäfchen wären, das von Pfarrer Hoffmann beträut wird. Aus den so scheinbaren braven Unschuldslämmern, werden schon bald wilde Furrien, die mit ihren eigenen Mitteln um die Gunst der Stunde des Pfarrers kämpfen, wärend dieser alle unglücklich macht und einem ganz speziellen, verlorenem Schäfchen helfen will.
 Lobend ist natürlich der Schreibstil der Autorin zu erwähnen, denn er ist einfach erfrischend und recht herzlich, wie man es eben von Kerstin Gier und ihren Büchern gewohnt ist. Es liest sich alles locker & sehr flüssig.
Wer noch kein Buch von der sympatischen Autorin gelesen hat, der sollte das schnellstens mal ändern.

Meine Bewertung:



1 Kommentar:

  1. Ich liebe Kerstin Gier einfach!
    Muss sie dringend mal wieder lesen, danke für deine Rezi!

    Würde mich sehr freuen, wenn du auch mal bei mir vorbei schaust! <3
    http://et-ego-fall0r.blogspot.de/

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