Donnerstag, 1. November 2012

[Rezension] Deine Schritte im Sand von Anne-Dauphine Julliand

 
 
Autorin: Anne-Dauphine Julliand
Taschenbuch: 240 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 1 (12. Oktober 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404607120
 
Inhalt laut amazon: Ein strahlendes Lachen, so voller Leben: Thaïs ist ein süßes Kind. Eines Tages bemerkt Anne-Dauphine jedoch, dass mit ihrer zweijährigen Tochter etwas nicht stimmt. Ein Arzt stellt die erschütternde Diagnose: Die kleine Thaïs leidet unter einer seltenen Krankheit und wird schon bald sterben. Anne-Dauphine schwört sich: Die wenige Zeit, die bleibt, wird sie ihrem Liebling so schön wie möglich gestalten. Auch wenn ihr Leben schwierig wird, soll die Kleine stolz darauf sein können. Dieses mutige Versprechen verändert die Familie für immer.
 
Meine Meinung: Dieses Buch hat mich sehr bewegt, es hat mich an manchen Stellen zum nachdenken bewegt und brachte mich auch zum weinen. Vorallem was diese Familie mit solch einem Schicksalschlag alles mitmachen muss und vorallem wie stark die kleine Tochter Thaïs am kämpfen ist, ist sehr bewundernswert. Die Mutter merkt erst das was nicht stimmt, als bei Thaïs wärend sie läuft sich der Fuß komisch zur Seite rollt. Als das öfters passiert fahren sie in eine Klinik zum Arzt und da wird die erschütternde Diagnose gestellt über diese leider sehr seltene Erbkrankheit:
Leukodystrophie. Bei der familie bricht eine Welt zusammen, vorallem weil auch Anne-Dauphine Julliand zu dem Zeitpunkt mit einem dritten Kind schwanger ist. Sie hoffen natürlich nicht, dass das Baby auch diese Erbkrankheit hat. Aber leider stellt sich bei der Geburt bzw den Untersuchungen danach raus, das eben das jüngste Töchterchen der Familie wie ihre Schwester Thaïs diese seltene Erbkrankheit hat. Der Sohn der Familie hat zum Glück nichts verärbt bekommen.
Und so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und viele Krankenhausaufenthalte. Bei Thaïs stellen sich so nach und nach die ganzen Funktionen einen. Erst kann sich nicht mehr alleine sitzen, dann laufen, dann erblindet sie und zu guter Letzt wird sie auch noch taub. Aber sie nimmt immer und immer wieder aktiv am Familienleben teil und kämpft. Sie verständigt sich mit der Familie eben über die Körpersprache was auch sehr gut funktioniert. Sie lacht wenn ihr etwas gefällt und auch der große bruder kümmert sich sehr um seine kranken Schwester. Auch als die kleine Schwester nach einer längeren Isolation zu der Schwester kann sind sich alle sehr vertraut und genießen das Leben so gut es eben möglich ist. Auch als sich der Gesundheitszustand von Thaïs immer mehr verschlechtert und man jeder Zeit damit rechnen muss, das sie stirbt, sind alle an ihrerer Seite.
 
Ein auf jeden Fall sehr bewegender Erfahrungsbericht den die junge Journalistin da geschrieben hat.
Ich kann ich nur empfehlen wer sich für so etwas interessieren sollte.
 
Eine Bewertung wird es hierfür nicht geben.
 

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