Montag, 17. September 2012

[Rezension] In Wahrheit wird viel mehr gelogen von Kerstin Gier



Autorin: Kerstin Gier
Taschenbuch: 272 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 1 (17. März 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404165527

Inhalt laut amazon: Carolin ist sechsundzwanzig - und ihre große Liebe gerade gestorben. Wirklich gestorben, nicht nur im übertragenen Sinne tot. In ihrer Trauer muss sie sich nun mit ihrem spießigen Exfreund um ein nicht gerade kleines Erbe streiten. Kein Wunder also, dass Caro sich das erste Mal in ihrem Leben betrinkt, zu einer Therapeutin geht und ein kleines Vermögen für Schuhe ausgibt. Und sich von Idioten umzingelt fühlt. Zum Glück ist Carolin in ihren schwärzesten Stunden nicht allein, und ihre besorgte Familie und ein ausgestopfter Foxterrier mit Namen "Nummer zweihundertdreiundvierzig" helfen ihr bei einem Neuanfang ...

Meine Meinung: Ich liebe ja die Bücher von Kerstin gier und freute mich natürlich auch darauf dieses Buch endlich lesen zu können, da es grade auf meinem SuB schlummerte. Als ich den Klappentext las, dachte ich erst als ich las das Carolin mit 26 Jahren schon Witwe sein, ihr Mann wäre in ihrem Alter gewesen umso mehr musste ich dann schmunzeln das er vom Alter her ihr Vater hätte sein können.
Die Autorin schrieb das Buch in ihrem üblichen Humor, wie all die anderen Chick-Lit Romane auch. Der schreibstiel ist schön flüssig und ich hatte das Buch recht schnell durch und hatte einige Momente wo ich sehr lachen musste.

Carolin ist mir ein sehr sympathischer Charakter mit dem man sich durchaus identifizieren könnte, auch wenn man gerade keinen IQ von 158 hat oder mehrere Sprachen fließend spricht.
Desshalb war ich auch ein wenig traurig als ich erfahren hatte, das ihr Mann Karl vor kurzem erst an einem Herzinfarkt gestorben war.
Und seitdem wurde es nicht gerade ruhiger in ihrem Leben. Karls Familie (besonders der Sohn Leo, Carolins Ex Freund und Karls Bruder hatten es auf das Erbe abgesehen).
Sie konnte nach seinem Tod ersteinmal bei ihrer Schwester Mimi & dessen Mann Ronnie unterkommen. Die Familie kümmert sich rührend um Carolin.

Trotz des traurigen Themas hatte es Kerstin Gier wieder geschafft mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. An den Kapitelanfängen sind Sprüche von mehr oder weniger bekannten Personen, die auch noch von Carolin kommentiert werden. Diese Sprüche bezogen sich auch auf das jeweilige Kapitel und haben mir wirklich sehr gut gefallen. Das gab dem ganzen dann noch den kleinen Feinschliff.


Meine Bewertung:

Kommentare:

  1. Hi Sheena, hab die Rezi grad in die Liste eingetragen, danke :-)
    Hm, vielleicht sollte ich es auch mal mit Kerstin Gier versuchen, bisher kenne ich nur Rubinrot von ihr.

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  2. Kerstin Gier ist absolut top und die Edelsteinreihe mit Rubinorot absolut genial <3

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